Myra/Demre, Simena/Kaleköy und Kekova.


Der Heilige Nikolaus,
die lykischen Felsengräber, eine Burg und
eine versunkene Insel.

40 Fotos von Heinz Albers
Zum Vergrößern und für Infos bitte auf die Fotos klicken
Hinweisschild in Myra für das Noel Baba Müzesi, das Weihnachtsmann Museum Nikolaus-Statue auf dem Platz vor der Nikolaus-Kirche. Demre, Myra: Säulen vor dem Nikolaus-Museum mit einem Gedicht in mehreren Sprachen Myra, Demre: Grafik der Aya Nikola Kilisesi Nikolauskirche. Ort und die Kirche waren durch den Schlamm vom Fluss Demre Jahrhunderte lang verschüttet
Die Apsis in der Nikolauskirche von Myra stammt aus dem 8. Jahrhundert. Das Langschiff und die Apsis der Nikolauskirche Langschiff der Nikolauskirche erbaut zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert Myra - Demre: Seitenkapelle der Nikolauskirche mit romanischem Einschlag Der Nikolaus. Ein Wandgemälde oder Fresko zeigt uns sein Bild.
Sarkophag des Nikolaus? Bei den Touristen ist dieser Sarkophag der Favorit, weil auf ihm eine liegende Statue zu sehen ist. Sarkophag des Nikolaus. Fachleute halten diesen Sarkophag für die Ruhestätte des Bischofs von Myra. Demre, Myra: Wandmalerei in der Basilika, restautriert Sarkophag in Myra/Demre. Wessen Ruhestätte dieser Marmorsarkophag einmal war, ist nicht bekannt. Wandmalerei in der Nikolauskirche in einem Fenstergewölbe
Malerei am Deckengewölbe der Nikolaus-Basilika Myra: Sehr gelungene Restaurierung einer Wandmalerei Diese Nikolaus-Statue steht auf dem Platz neben der Nikolauskirche. Myra Örenyeri (Ruinen). Hinweisschild an den Felsengräbern Lykische Felsengräber in Myra. Lykier lehnten die Erdbestattung ab.
Details an einem lykischen Felsengrab in Myra Felsengräber von Myra. Dicht gedrängt geht es hier zu Felsengräber bei Myra/Demre. Ihre Gräber meißelten die Lykier in den Fels Die in die Felsen geschlagenen Gräber konnten bei Bedarf ausgebaut werden Felsengräber bei Myra/Demre: Ein Hausgrab steht in luftiger Höhe
Lykisches Felsengrab bei Myra Ein steinerner Maskenkopf am Theater von Myra Theater und Felsengräber von Myra. Das Theater bot einst Platz für 12.000 Menschen Historisches Theater von Myra. Hier wird renoviert Zugang zur Theaterbühne von Myra
Lykische Sarkophage bei Ücagiz Simena/Kaleköy. Die Burg auf dem Berg Simena - Kaleköy und die Burg. Kaleköy bedeutet in Türkisch Burgdorf; die Lykier nannten es Simena Simena/Kaleköy: Beherrschend ist an diesem schönen Ort die byzantinische Burg Insel Kekova. Bei ruhiger See sind Teile der versunken Insel im Meer zu erkennen.
Kekova. Spuren ehemaliger menschlicher Behausungen sind überall zu erkennen An dieser Stelle befand sich wohl der Hafen von Kekova Im 2. Jahrhundert versanken nach einem heftigen Seebeben Teile der Insel Kekova im Meer Insel Kekova, Türkei In Üçagiz (Drei Häfen) beginnen die Touren nach Kekova.

 

Erst seit 2005 führt die Stadt Demre ihren Namen; zuvor hieß sie Kale. Wen verwundert es, dass Myra, der historische Name für diese Stadt, überall noch geläufig ist? Myra/Demre verfügt über zwei großartige Ziele: die Nikolauskirche und die lykischen Felsengräber. Und achtzehn Kilometer südlich liegt die Insel Kekova, deren nördlicher Teil vor etwa 1800 Jahren im Meer versunken ist.

Die Kirche des Nikolaus, dessen Namenstag die Christen zur Freude der Kinder am 6. Dezember feiern, besuchten wir zuerst. Wenn man bedenkt, dass der ganze Ort mitsamt der Kirche lange Zeit unter dem Schlamm des Flusses Demre verschüttet war, ist man schon dankbar, dieses Ensemble sehen zu können. Der russische Zar Nikolaus I. hat die Renovierung gesponsort. Die Gebeine des im 4. Jahrhundert verstorbenen Heiligen befinden sich allerdings nicht mehr in der Kirche, in der er Bischof war. Sie wurden 1087 von italienischen Kaufleuten geraubt und nach Bari (Italien) gebracht. Die Legenden und Geschichten, die sich um die Person Nikolaus ranken, gründen sich aber auf zwei Kirchenmänner, die beide in Lykien Bischöfe waren und Nikolaus hießen. Der eine war dieser, der andere lebte zweihundert Jahre später in der benachbarten Stadt Pinara. Sicher hat der Kalender noch Platz für einen weiteren Nikolaustag. Das wäre gerecht, und die Kinder würde es erfreuen.
Die Lykier bauten sich ihr Gräber im Licht, als Felsengräber oder als frei stehende steinerne Sarkophage. Die Erdbestattung oder Kremierung lehnten sie ab. Die hier gezeigten Gräber wurden im 4. Jh. vor unserer Zeitreichnung aus dem Fels gehauen. Betreten kann man diese Sehenswürdigkeit nicht.
Etwa 18 Autokilometer weiter südwestlich fuhren wir von Üçağız mit dem Boot in Richtung Kekova, einer heute unbewohnten Insel. Teile der Nordküste wurden vor 1.800 Jahren durch ein Seebeben versenkt. Man spricht daher von der "versunkenen Insel". Bei unbewegtem Meer sind untergegangene Bauten und Amphoren und dergleichen deutlich unter Wasser zu erkennen. Das sieht dann so aus:
(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.)  Auf dem Meeresgrund: versunkene Insel Kekova

Noch spektakulärer wird die Bootsfahrt mit einem Glasbodenboot.

Das Tauchen und Schnorcheln, sogar das Schwimmen sind im Bereich der Insel Kekova verboten.
Vom Boot aus kann man das sehr schöne Städtchen Simena/Kaleköy mit seiner Burg sehen. Das alleine schon lohnt die Fahrt nach Kekova.

Mehr Informationen erhalten Sie, wenn Sie auf die Fotos klicken.


Foto Kekova: Htkava (Wikipedia)

Zur Homepage von Heinz Albers

Texte und Fotos © Heinz Albers

Fotos von der Türkei