Reisebericht über die Insel Koh Chang (Thailand)

Reisebericht
Koh Chang (Thailand)

Vom Inselparadies zum Massentourismus - ein teilweise gelungener Spagat.

von Heinz Albers

 

Da sich auf der Insel der "Fortschritt" nicht aufhalten lässt, sind alle Angaben ohne Gewähr. Ich werde mich bemühen, auch weiterhin diesen Bericht zu aktualisieren. Sie könnten mir dabei mit entsprechenden Hinweisen helfen. Da die Hotels wie die Pilze aus dem Boden schießen und ich unmöglich alle besuchen kann, ist eine Auflistung unmöglich. Am Ende dieses Reiseberichts finden Sie aber Links, die Ihnen bei der Auswahl einer Unterkunft helfen.

Wir waren zuletzt im März 2007 auf Koh Chang und haben aktuelle Informationen mitgebracht.

Dieser Reisebericht wurde mit Unterstützung der Menschen vor Ort zuletzt am 25. Mai 2012 umfassend aktualisiert.

Unten auf dieser Seite befindet sich ein Link zu einem Videoclip von uns und weitere brauchbare Links.

 

 

Koh Chang oder Ko Chang bedeutet soviel wie "Elefanten-Insel".

Wobei das Wort Koh oder Ko "Insel" und das Wort Chang "Elefant" bedeutet.

Allen Inselnamen Thailands ist das Wort "Koh" oder "Ko" vorangestellt.

Das Koh Chang, von dem hier berichtet wird, liegt im Golf von Thailand, 250 km südöstlich von Bangkok vor der Ostküste in der Provinz Trat. Ein weiteres Koh Chang gibt es in der Andamanensee, etwa 220 km nördlich von Phuket.


Die Anreise nach Koh Chang ist nicht mehr so beschwerlich wie vor ein paar Jahren. Mittlerweile fahren komfortable Busse von Bangkok bis an den Fähranleger. Seit Öffnung des Flughafens in Trat, gegenüber der Insel auf dem Festland, dauert es von Bangkok gerade mal 40 Minuten. Airporttaxis stehen jederzeit zur Verfügung. Diese fahren Sie direkt bis an ihr Resort und transportiert Sie auch wieder zurück. Auch Privattaxis von Bangkok oder Pattaya erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Es lohnt aber, auch Strapazen auf sich zu nehmen.

Man muss die Anreise ja nicht unbedingt so gestalten, wie jener Backpacker, den wir abends bei "Hati’s" sahen. Wir hörten, er sei schon einige Monate in Südostasien unterwegs gewesen und erst heute mit einem Truck von Laos heruntergekommen; habe in Bangkok keine Pause gemacht. Er habe für die Weiterfahrt nur einen unklimatisierten Bus 2. Klasse bekommen. Mit ihm sei er an die sechs Stunden nach Süden gefahren, das aber nichts war zu dem, was er vorher auf dem Truck durchgemacht hatte. Zwanzig Stunden musste er dort in dem überladenen Holztransporter sitzen. Er begab sich anschließend in Laem Ngob, auf dem Festland vor der Insel Koh Chang, auf eine Fähre, gönnte sich für die Weiterfahrt ein Taxi und war nun völlig aufgelöst hier in Hatis Restaurant am White-Sand-Beach. So stand der etwa vierzigjährige Englisch sprechende Mann dampfend und etwas atemlos neben seinem Rucksack in dem Raum, als wäre er die ganze Strecke in der Hitze gelaufen und geschwommen und bestellte bei Hati ein kaltes Bier. Er sah sich um, sein verschwitztes ärmelloses Hemd klebte an ihm, die etwas zu langen Nackenhaare bewegten sich mit einem Schwung, wenn er seinen Kopf drehte. Aus seinem unrasierten Gesicht blitzen zwischen Lachfalten blaue Augen auf. Nein, so gab er Hati zu verstehen, dieses sei nicht sein Ort, er wolle mehr Ruhe haben. Hier gäbe es doch zu viel Betriebsamkeit. Wohin er sich orientieren solle? Hati, der eigentlich Horst heißt, empfahl ihm den Lonely Beach, etwa 15 Kilometer südlich von hier.

Das alles hörten wir ohne zu lauschen, denn wir saßen unmittelbar neben ihm an einem Tisch, Angelika und ich.

(Die ganze Geschichte lesen Sie hier.)

Unsere Koh Chang-Anreise war etwas komfortabler. Unser Gepäck war nicht in Rucksäcken, sondern samsonitemäßig verpackt. Wir sind nicht mit einem Lastwagen angereist; flogen 2003 mit Emirates über Dubai und hatten von Deutschland aus bereits einen Privattransfer mit einer klimatisierten Limousine gebucht. Die Fahrt dauerte von Bangkok bis zu den Anlegestellen in Laem Ngob gute fünf Stunden, weil der Straßenverkehr in diesem Moloch von Stadt jede Menge Zeit raubt. Hat man Thailands Hauptstadt erst einmal hinter sich gelassen, kommt man auf den guten Straßen recht ordentlich voran. Unterwegs gibt es an den zahlreichen Tankstellen gepflegte Raststätten, an denen man sich preiswert erfrischen kann. 2007 flogen wir mit der LTU direkt von Düsseldorf nach Bangkok zum neuen Flughafen Suvarnabhumi, dieser riesigen Konstruktion aus Aluminium, Stahl und Glas. Enttäuschend verlief dort für uns das Einkaufserlebnis im Duty-Free-Bereich. Schnäppchen haben wir dort nicht gefunden. Nicht so wie im alten Don Muang-Airport, in dem man z.B. T-Shirts oder Fotoartikel zum Spottpreis erwerben konnte. Es gibt im Suvarnabhumi nur gepflegte Shops mit Hochpreisartikeln, deren Preise sich von denen in Deutschland meist nicht unterscheiden. (Ausnahmen: Zigaretten, Alkohol.) Dort stiegen wir in ein Flugzeug (ATR 72-500) der Bangkok Airways um. Das Ticket Bangkok - Trat kostet etwa 1900 Baht (ca. 40 €, Hin- und Rückflug doppelt). Während des 45minütigen Fluges wurden Sandwichs, Obst und Saft gereicht. Es wurde sogar eine Tageszeitung angeboten. Das war sensationell! Klimatisierte Flughafen-Kleinbusse bringen die Fluggäste auf Wunsch für ca. 200 - 280 THB vom Airport Trat (Code: TDX, Koordinaten: 12° 16' 28 Nord,  102° 19' 08 Ost) bis an ihr Resort auf Koh Chang. Die Rückfahrt sollte man wenigstens 2 Tage vorher buchen (über die Hotelrezeption!). Man erhält eine Registriernummer, die dem Fahrer mitzuteilen ist. Beim Gepäcktransport ist er behilflich. Bezahlt wird nach der Ankunft in Trat.

Die Anreise/Abreise: Ist auch mit der staatlichen Busgesellschaft von Bangkok aus möglich. Es verkehren gute, klimatisierte Busse (Getränke und ein kleiner Snack sind im Fahrpreis enthalten). Kosten: ca. 8.- Euro pro Person und Strecke. Dauer: ca.5 Stunden. 

Die Fahrt mit einem Minibus mit 8 Plätzen kostet etwa 15 € pro Person und Strecke.

2009 kostete die Fahrt mit einem vorbestellten Taxi vom Hotel in Bangkok bis zur Fähre für 2 Personen zusammen 3.600 THB (ca. 67 Euro).

Fahrpläne der Busse und Flugpläne der Flugzeuge siehe hier.

Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt während der Winterzeit + 6 Stunden, während der Sommerzeit + 5 Stunden. Das bedeutet, wenn es in Deutschland im Winter 15.00 Uhr ist, ist es in Thailand 21.00 Uhr.

In Laem Ngob hat man bei alternativer Anreise die Qual der Wahl zwischen mehreren geografisch getrennten Anlegestellen der Fähren. Es gibt noch den alten Pier direkt in Laem Ngob, von dem aus abenteuerliche "Fischerbootpassagierfahrten" starten. Die schnellste Verbindung ist mit etwa 30 Minuten die Autofähre von Ao Sappalot. Die Passage ist mit 60 Baht billig. Autos kosten etwa 100 Baht (einfacher Weg).

Die Holzboote sind gelegentlich in einem atemberaubenden Zustand, während die Autofähren meist solide und vom Rost stabilisierte  Stahlkonstruktionen sind. Direkt vom Ort Laem Ngob benötigt man eine Stunde für die Überfahrt nach Koh Chang.

Sie dürfen weder auf dem Festland noch auf der Insel unbedingt Häfen mit ordentlichen Landungsstegen und Gangways zu den Booten erwarten. Zuweilen müssen sie an Stahlträgern hochklettern (wie es uns in Laem Ngob passiert ist), um das im Niedrigwasser liegende kleine Boot verlassen zu können. Das gilt selbstverständlich nicht für die Autofähren.

An den Piers auf Koh Chang bekommt man rasch ein offenes Pritschentaxi für den weiteren Transfer zu den einzelnen Anlagen. Sitzen Sie erst einmal mit Ihrem Gepäck auf der Ladefläche (!) des Wagens, geht es über die Serpentinen in Richtung Westküste, denn dort befinden sich nahezu alle Resorts Koh Changs. Der Taxifahrer, nicht immer zimperlich mit seinen Forderungen, wird nachdrücklich eine astronomische Summe, etwa 400 Baht, von Ihnen verlangen. Versuchen Sie, den Preis vor der Abfahrt zu drücken. (Zur Strafe können Sie eventuell dann warten.) Um die 50 - 200 Baht - je nach Strecke - werden Sie später bezahlen, wenn Sie zurück fahren oder die Tarife kennen.

Währung ist der Thailändische Baht THB. Wenn Sie glauben, es hierbei mit Monopoly-Geld zu tun zu bekommen, haben Sie sich gewaltig geirrt. Der THB ist stabil. Im Februar 2003 bekamen wir für 100.- Euro 4.626.- THB, im Februar 2007 bekam wir für 100.- Euro nur noch 4.373.- THB. Da soll uns die Bundesregierung noch etwas von einer "stabilen Euro-Währung" erzählen. Im April 2008 hat sich die Wechselkursituation für uns etwas verbessert. Es gibt für 100 € etwa 4900.- THB.

Auf Koh Chang haben Sie die Auswahl vom absolutem Luxus-Hotel (das Aiyapura im Norden, wo z.B. die Tropical Villa ab 3.500 und die Suite bis zu 35.000 Baht einschließlich Frühstück für zwei Personen kostet). Gelegentlich findet man auch einfachste Strandhütten, die es für 100 bis 200 Baht pro Tag zu mieten gibt. Einzige Komfortmerkmale sind in diesen Behausungen manchmal das Loch im Boden für die Notdurft und der ständige Durchzug.

Überall auf der Insel wurden zwischenzeitlich etliche Hotels aller Preisklassen errichtet. Der überwiegende Teil gehört der gehobenen Mittelklasse an. Es ist erklärtes Ziel der Regierung, Koh Chang im Sinne populärer Massenziele zu entwickeln. Einfache Strandhütten für das kleinen Budget dürften irgendwann der Vergangenheit angehören.

Der Tourismus auf Koh Chang entwickelt sich explosionsartig. Derzeit verbringen jährlich ca. 500.000 Menschen ihren Urlaub dort, mit steigender Tendenz. Heute aber überall von einer regelrechten Infrastruktur zu sprechen, wäre übertrieben, weil sie kaum funktioniert. Es gibt am White-Sand-Beach einige neue Hotels, die internationalem Standard entsprechen. Und es werden noch mehr errichtet. Ergänzt wird das Angebot durch eine Reihe von 2- bis 3-Sterne-Hotels in Strandlage, wie das Banpu, in dem wir unseren Urlaub verbracht haben. Kein Gebäude auf der Insel überragt die Palmenwipfel. Deshalb sieht man vom Meer her auch kein Haus. Der Andrang an Touristen wird von Monat zu Monat stärker. Die Auswirkungen des Tsunamis von Weihnachten 2004 auf die westlichen Regionen Thailands haben Koh Chang einen zusätzlichen Besucherstrom beschert. An Wochenenden wird es regelrecht voll. Darunter haben die Sauberkeit des Strandes und die des Wassers zu leiden.

Die Ausbreitungsmöglichkeiten für die Hotels und das Gaststättengewerbe sind an der Straße am White-Sand-Beach stark eingeschränkt, denn nahe an dem Fahrweg reckt sich der mit undurchdringlichem Dschungel bewachsene Fels in die Höhe. Trotzdem wird heftig gebaut, weil ältere (preiswerte und idyllische) Anlagen durch teure Betonbauten ersetzt werden. Es mehren sich auch Hotels, die jenseits der Straße errichtet werden, weil am Strand kein Bauplatz mehr vorhanden ist. Mit Bautätigkeiten haben Sie überall und ständig zu rechnen. Baufahrzeuge und Lkw beherrschen das werktägliche Straßenbild. Die Touristenzahlen haben längst die Belastungsfähigkeit der Insel überschritten.

Die einstmals beschauliche Buchten mit dem Klong Prao- und Kai Bae-Beach haben an stiller Romantik vergangener Jahre ebenfalls eingebüßt.  Dafür gibt es dort jetzt Hotels, die auch den verwöhnten Gast zufrieden stellen. Die Restaurants entlang der Straße bieten durchweg eine gute Küche.

In der Zeit vom Frühjahr 2003 bis Ende 2006 sind mehr als 20 neue Resorts errichtet worden. Und es wird weiter gebaut. Das Angebot an Hotelbetten ist "vervollständigt" worden. Es gibt aber immer noch preiswerte Unterkünfte für das kleine Budget. Und das sind von der Lage her manchmal  nicht einmal die schlechtesten.

Nach Phuket und Pattaya hat auch Koh Chang an natürlicher Schönheit verloren, was nicht mehr umkehrbar ist.

Die Stromversorgung (220 Volt, teilweise Adapter nötig) funktioniert weitgehend, Ausfälle hatten wir nur ganz kurz erlebt.

Das Leitungswasser wird von einigen Hotels aus Brunnen gewonnen oder mit Transportern herbeigeschafft, da es keine zentrale Wasserversorgung gibt.  Zum Trinken und Zähneputzen ist es nicht geeignet; verwenden Sie daher lieber Wasser aus Flaschen. Eine Wasserleitung nach unserem Muster kennt man dort nicht. Der Wasserdruck in den Leitungen ist nach längerer Trockenzeit sehr schwach.

Die Müllabfuhr bemüht sich. Der Müll liegt nicht mehr unkontrolliert in der Gegend herum. Von einer fachgerechten Entsorgung kann aber nicht gesprochen werden. Im Inneren der Insel wird der Müll verbrannt. Schon aus der Ferne sind die Rauchschwaden zu sehen.

Abwässer werden oft gedankenlos ins Meer oder in ein Bachbett geleitet. Meistens landen sie jedoch in Behältern, den so genannten Sickergruben. Da diese aber nicht immer zeitnah geleert werden und die Sickerfähigkeit mit dem ständigen Nachschub durch die vielen Gäste oft nicht Stand halten kann, laufen sie beizeiten über und geben einen säuerlichen Gestank ab, den man gelegentlich bemerken kann. Auf Koh Chang wird kolportiert, dass die Bezirksregierung in Trat dem Bürgermeister 150.000.000 THB für die Errichtung einer Kläranlage zur Verfügung gestellt haben soll. Der Bürgermeister soll sich für das Geld aber ein weiteres Hotel gebaut haben, und zwar das "Lagoon II". Ob es stimmt, können wir nicht sagen. Jedenfalls ist von einer Kläranlage nichts zu sehen.

Seit einiger Zeit ist am White-Sand-Beach ein Telefonnetz installiert. Die anderen Gegenden sind in Arbeit. Bis dahin konnte man nur über das Mobiltelefon oder den Satellitenfunk (Internet) kommunizieren. Unser D-2-Handy fand auf der gesamten Insel eine gute Feldstärke.

Ein kleiner Rotlichtbezirk ist vorhanden. In der Nähe des Buri-Hotels werden alle Interessenten fündig. Ein sehr großer Anteil aller Prostituierten Thailands ist mit Aids verseucht. Viel Vergnügen! Ein Tipp für alle, die zu verkorkst sind, eine selbstbewusste Partnerin in Deutschland zu finden: Mieten Sie Ihr "Mädel" nicht auf Koh Chang, sondern möglichst in Pattaya. Auf Koh Chang nimmt die Schönheit ca. 3000 THB für die Nacht. In Pattaya kostet sie ca. 4.000 THB für die Woche. Schauen Sie sich das Objekt Ihrer Begierde auch bei Tageslicht an, denn nachts sind alle Katzen grau. Sicher hilft Ihnen die chemische Industrie, die entsprechenden Leistungen zu bringen, damit die ganze Angelegenheit für Sie nicht zu einer Blamage wird. Denken Sie daran, dass jährlich etwa 160 ältere "Herren" den Rückflug in einem völlig unromantischen Zinksarg antreten müssen, weil sie ihre Kräfte überschätzt, den Alkohol, das Klima und die Ansprüche der Frau jedoch unterschätzt haben.

Einige der etablierten deutschen Reiseveranstalter haben die Insel nun leider auch in ihrem Programm. Solange das nicht der Fall war, solange blieb zumindest ein Hauch Paradies erhalten. Seit dem die Touristenbomber in Trat landen und Hinz und Kunz des deutschen und vor allem britischen Primitivkartells in Massen auf der Insel abladen, ist wieder ein Flecken Schönheit und Unberührtheit von unserem Planeten verschwunden. Eine weitere Kostprobe wird Ihnen geboten, wenn Tagestouristen aus Pattaya angekarrt werden. Diese unbedarften Menschen sind nach einigen Stunden richtig unglücklich, weil sie ihre rudimentären Bedürfnisse nicht ausleben können, mit sich nichts anzufangen wissen und froh sind, wenn sie sich endlich wieder austoben können, bevor sie in ihrer Heimat von neuem in die Namenlosigkeit von Nobodies versinken müssen. Der größte Touristenanteil - grundsätzlich angenehme und ruhige Menschen - kommt aus den skandinavischen Ländern.

An dem White-Sand-Beach, dem größten Strand der Insel, gibt es nur eine richtige Straße, die außerdem über gepflasterte Bürgersteige verfügt. Während der Dunkelheit kann sie jedoch an einigen Stellen nicht beleuchtet sein. Geländer sind unbekannt! Taschenlampe! Es wird aber dringend davon abgeraten, eine Wanderung entlang der Küstenstraße zu unternehmen. Randwege oder Bürgersteige gibt es dort nicht! Vor allem in Norden und Süden ist die Straße für Fahrzeuge und Fußgänger sehr unübersichtlich. Während der Saison (Oktober bis März) potenziert sich die Anzahl der Fahrzeuge, da es einen öffentlichen Personennahverkehr nicht gibt.

Geldwechsel ist kein Problem; es gibt mehrere Bankschalter und Automaten auf der Insel. Reiseschecks der Citybank werden nicht überall eingelöst. Die EC- ("Maestro-")Karte wird von den meisten Automaten anerkannt.

Internetcafés gibt es zahlreiche auf Koh Chang. Für die Stunde ist mit 60 THB zu rechnen. Die Übertragungsraten sind eher durchschnittlich.

Sie finden auch eine Vielzahl kleiner Geschäfte, eine Menge improvisierter Verkaufsbuden und sogar klimatisierte Supermärkte, die alle Dinge des täglichen Bedarfs zu normalen Preisen anbieten. Kleidung sollten Sie wegen der besseren Auswahl und der günstigeren Preise aber auf jeden Fall möglichst in Bangkok kaufen! Man kann sagen, dass die Preise generell höher als auf dem Festland sind. Feilschen Sie hartnäckig, aber nicht an der Kasse des Supermarktes! Das Handeln um den Preis gehört zum guten Ton und wird von Ihnen erwartet.

Die beliebten Thai-Massagen werden überall angeboten, auch am Strand. Die Qualität schwankt erheblich.

An der Beach-Road am White Sand Beach gibt es mehrere gute und preiswerte Wäschereien: morgens gebracht, abends fertig gewaschen und gebügelt. Auch Selbstbedienung ist möglich.

Ein neues Krankenhaus existiert. Es ist ein Privatkrankenhaus und entsprechend teuer. Wer kein Notfallpatient ist, sollte sich in das private Krankenhaus in Trat (internationaler Standard!) begeben. Ein weiteres befindet sich an der Ostküste. Es ist ein staatliches, in dem man kleinere Wehwehchen preiswert behandeln lassen kann.

Die Arztbesprechung kostet in Trat etwa 400 Baht, auf Koh Chang etwa 4000, ohne Behandlung. Diese Kosten für die Beratung werden allerdings mit den ggf. weiter notwendigen Maßnahmen verrechnet.

Am White-Sand-Beach gibt es Apotheken. Es werden viele bei uns verschreibungspflichtige Medikamente rezeptfrei ausgegeben. Viagra und Co werden ohne ärztliche Verordnung abgegeben. Vor Fälschungen der Produkte ist man nicht sicher, auch nicht beim Kauf von Arzneien in Apotheken.

Mehrere Optiker befindet sich an der Straße am White-Sand-Beach. Ob das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, kann ich nicht beurteilen. Brillengestelle aller namhaften Produzenten gibt es. Ob die Bestimmung des perfekten Glases aber gewährleistet ist? Ich habe nicht den Eindruck, zumal das Personal der englischen Sprache manchmal kaum mächtig ist. Alle Optiker gewähren unaufgefordert großzügige Rabatte, sonst wären ihre Produkte auch teurer als in Deutschland.

Immer wieder wird nach Malaria gefragt. Das Thema Malaria wird auf Koh Chang häufig verdrängt. Tatsächlich ist das Gebiet um Trat bis zur Grenze Kambodschas Infektionsgebiet mit extrem hohen Risiko, während Koh Chang und Koh Mak nach dem "CRM-Handbuch Reisemedizin"  mit einem geringen Risiko eingestuft werden. Besorgen Sie sich frühzeitig vor Antritt der Reise (mindestens einen Monat vor Abreise) weitere Informationen bei Ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder Tropeninstitut.

Weitere Informationen zum Thema Impfungen/Malaria für Thailand gibt es hier: http://www.crm.de/

Schutz vor Stechmücken: Bei Aufenthalt im Freien abends und nachts Körper bedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen), und möglichst helle Stoffe tragen. Insektenabwehrende Mittel (z.B. DEET, Autan) zur Anwendung an unbedeckten Hautstellen sowie Insektizide zur Imprägnierung der Kleidung wiederholt auftragen. Räume abkühlen, Aircondition nutzen. Mückengaze vor Fenstern und Türen. Moskitonetz ist ideal für den Schutz von Säuglingen.

Sonstige empfehlenswerte Impfungen: Tetanus, Diphterie, Hepatitis A (ggf. auch B), Tuberkulose, Polio.

Hier ist noch ein Geheimtipp gegen alle möglichen Quälgeister - inklusive Sonnenbrand.

Restaurants sind reichlich vorhanden, und zwar in den Hotelanlagen oder aber auch an der Straße. Dort gibt es auch den schnellen Happen zum Fett ansetzen.

Absoluter Spitzenreiter mit Kultstatus war lange Zeit am White-Sand-Beach "Hati's Restaurant", das im Januar 2006 seinen Standort wechseln musste. Bis Ende März 2007 befand es sich am Ende des White-Sand-Beaches zwischen dem Plaloma und dem Top Resort in der "Koh Chang Hut". Danach wurde das Restaurant geschlossen und eine großartige Ära ging zu Ende. Die Stammgäste Koh Changs waren entsetzt, denn nirgends auf der Insel (vielleicht sogar in ganz Thailand) gab es so köstliche Entengerichte. Grund für Hatis Aufgabe war die exorbitante Pacht, die vom Eigentümer innerhalb kürzester Zeit drastisch erhöht worden war. Dahinter steckt Politik. Man will die Ausländer aus den Beteiligungen herausdrängen. Ein herber Verlust für Koh Chang! Ob Hati und seine Frau Ting noch einmal etwas auf Koh Chang oder in Thailand aufbauen werden, ist derzeit noch ungewiss. Hati und Ting haben im April 2008 in Coburg ein Restaurant mit Thai-Küche eröffnet, das "SAWASDEE" in der Rosengasse.

Es gibt am White-Sand-Beach auch ein neues Steak-Haus, in dem die Qualität ausschließlich von den Preisen übertroffen wird.

Abends werden auch im Sand am Meer einige Tische gedeckt. An Ständen kann man sich die Speisen, vornehmlich frischen Fisch und Meeresfrüchte, ansehen und auswählen, die anschließend dort zubereitet und am Tisch serviert werden. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass der Fisch durchgegart ist. Zuweilen werden aufgetaute und dann nicht verkaufte Fische wieder eingefroren und abermals aufgetaut, was zu massiven Magenproblemen führen kann.

Sie werden es merken, dass das Essen überall auf Koh Chang recht gut ist. Die Preise sind dort etwas höher als sonst in Thailand; im Vergleich zu Europa sind sie immer noch unschlagbar niedrig. Da auf der Insel viele Köche arbeiten, die Gastarbeiter aus Laos sind, ist das Essen oft nicht typisch thailändisch, sondern "laotisch" gewürzt. Das war z.B. der Fall im "Koh Chang Lagoon Resort" am White Sand Beach.

Leider ist das Bier, auch wenn man berücksichtigt, dass es in 0,6-Liter-Flaschen abgefüllt ist, verhältnismäßig teuer. Dafür hat es einen Alkoholgehalt von mindestens 6 %. Cola und Wasser dagegen sind sehr billig.

In den Restaurants nimmt man Kreditkarten nur sehr ungern bzw. gar nicht an und verweist auf die Bankautomaten. Wir empfehlen die Mitnahme von American Express Reiseschecks in Euro. Für Trinkgelder halten Sie bitte Baht oder US-Dollar in Banknoten bereit.

Der Strand „White-Sand-Beach“ zählte bis vor ein paar Jahren zu den besten der Welt. Er befindet sich schließlich in einem Marine-Naturschutzgebiet. An gewissen Abschnitten war er das Nonplusultra: Absolut klares, sehr warmes Wasser, keine Anschwemmungen von Seegras, Tang oder Algen, keine Muscheln, keine Kanalisationsreste. Sauberer, feiner Sand, der langsam flach abfällt, wo selbst noch nach fünfzig Metern kaum Schwimmbewegungen nötig sind. Keine Steine, keine Seeigel, keine Korallen, keine Haie, kein Schweröl, nur eine lächerlich schwache „Brandung“ im Zentimeterbereich. Dieser Zustand ist vorbei! Der Strand ist nicht nur wegen verschiedener Baumaßnahmen schmaler geworden, auch der Klimawandel hat einen Anteil an den Veränderungen. Das Wasser ist wegen der Einleitung der Abwässer trüber geworden. Der Boom an Reisenden füllt den Strand vor allem an den Wochenenden. Manche Touristen produzieren Scherben und hinterlassen unüberlegt ihre Abfälle im Sand. Das gilt auch für die Thais. Die meisten Anrainer säubern ihren Strandabschnitt täglich. Eine Sisyphusarbeit! Dennoch wird es wegen der unverantwortlichen Verhaltensweise einiger Touristen Unrat überall geben. Am Strand selbst herrscht kein Tohuwabohu. In letzter Zeit machen sich die Souvenirverkäufer breit, die jedoch kaum hartnäckig sind. Es gibt keine Sportangebote mit Motorlärm, keine Sandflöhe, keine lärmenden Wasserfahrzeuge, keine Surfer. Der White-Sand-Beach ist trotz aller Widrigkeiten immer noch um Klassen besser als das meiste was in Europa oder sonst in der Welt zu finden ist. Aber das ehemals "Paradiesische" ist Vergangenheit. Das sollten Sie wissen. Glauben Sie den anders lautenden Angaben in den Prospekten der Reiseveranstalter nicht!

Es gibt an sehr stürmischen Tagen während der Regenzeit an allen Stränden der Insel, insbesondere auch am White-Sand-Beach, Einschränkungen zu beachten. Dann soll es an einigen Stellen nicht ungefährliche Unterströmungen geben. Regelmäßig sind Opfer zu beklagen. Diese Plätze sind am Strand durch Hinweisschilder gekennzeichnet. Beachten Sie unbedingt die Warnzeichen!

Die Landschaft Koh Changs beschränkt sich auf zwei Merkmale: einerseits den undurchdringlichen Dschungel im bergigen Inselinneren und andererseits die Küstenregion, die teilweise mit Bilderbuchstränden versehen ist. Fruchtanbau ist nur im Norden möglich. Die Bevölkerung lebt vom Tourismus und in geringem Umfang vom Fischfang. Landwirtschaft wird nicht betrieben.

Die Unterhaltung mit dem oft etwas englisch sprechenden Thai ist gewöhnungsbedürftig; entbehrt ihre Sprache doch des Buchstabens „R“. Die Einheimischen kompensieren diesen Mangel, in dem sie ihn durch das „L“ ersetzen oder weglassen. So sagt man „Tomollo“ für „Tomorrow“ und „Batteli“ für „Battery“. Das versteht man noch ganz gut. Aber „Lesol“ für „Resort“ oder „Load“ anstatt „Road“ gibt anfangs zuweilen Rätsel auf. Selbstverständlich gibt es auch viele Menschen, die dieses Problem nicht haben. Manche Thailänder konzentrieren sich allerdings derart darauf, unbedingt das "R" zu sprechen, dass sie schon mal mit den Buchstaben "L" und "R" ins Schleudern geraten: Nachdem wir unserem Taxifahrer auf der Fahrt zum Flughafen in Bangkok unser Alter verraten hatten, sagte er immer wieder "Rooks younger, rooks younger!" Thai zu sprechen ist für uns Europäer eine schwierige Sache. Wir haben einen jungen Mann getroffen, der seit sieben Jahren als Geschäftsmann in Thailand lebt. Obwohl er kein ausgemachter Dummkopf ist, konnte er sich gerade mal auf Thai ein Taxi und ein Essen bestellen. Eine große Schwierigkeit liegt in der richtigen Betonung. Die Silben werden in bis zu sechs verschiedenen Tonhöhen ausgesprochen, was jeweils eine andere Bedeutung ergibt. Wenn jemand sagt, er habe „genug gegessen“ („por“) und verstärkt in der Aussprache das "O", so hat er dem Satz eine völlig andere Wendung gegeben. Er hat nämlich gesagt, dass er soeben seinen Vater verspeist habe. Das Wort „mai“ kann je nach Tonlage Witwe, Seide, Holz, verbrennen oder neu bedeuten.

Unser Trost ist, dass der Thai sich redlich bemüht, sich Fremden gegenüber in Englisch verständlich zu machen – immel fleundlich und ohne Knullen und Mullen.

Sie sollten sich beim Frühstücken in Ihrem Hotel nicht wundern, wenn die Thai-Frauen und deren Kinder im (züchtigen) Nachtanzug erscheinen.  Erst nach dem ausgiebigen Frühstück kleiden sie sich um. Das kann man auch in China beobachten. Orientieren Sie sich vor der Reise unbedingt anhand eines guten Reiseführers nach den Sitten und Gebräuchen ihres Gastlandes. Sie werden unter anderem darin erfahren, dass man vor dem Betreten von Räumen die Schuhe ausziehen soll. Oder dass Sie niemals mit Ihren Füßen auf Personen weisen dürfen! Diese Gebote thailändischer Sitte sind in den Touristenzentren etwas verwässert. Beweisen Sie, dass Sie von der Kultur des Landes etwas wissen und beachten Sie die Regeln.

Wir haben uns an einem Tag mit durchwachsenem Wetter ein Auto mit Fahrer gemietet (über die Hotel-Rezeption vorbestellt) und eine Fahrt um die Insel gemacht. Wie üblich hatten wir auf der Ladefläche Platz nehmen müssen. Ein Dach schützt vor Sonne. Da die Seiten offen sind, ist man dem Regen jedoch schutzlos ausgeliefert. Und es hatte geregnet! Der erste Vorbote des Monsuns begrüßte uns. In einer derartigen Situation bittet man den Fahrer, irgendwo an geschützter Stelle anzuhalten. Es ist nicht möglich, die Insel mit dem Auto völlig zu umrunden, weil es im Süden eine kurze straßenlose Strecke gibt. An interessanten Punkten haben wir angehalten und Besichtigungen durchgeführt. Für die sechsstündige Tour mussten wir 1.400 Baht (rund 30.- Euro) zahlen. Es ist nicht zu empfehlen, ein Auto selber zu fahren. Die Menschen auf Koh Chang haben teilweise eine recht abenteuerliche, lebensgefährliche Auffassung vom Autofahren. Deshalb empfehle ich auch nicht, mit einem geliehenen Moped Ausflüge zu unternehmen oder Wanderungen entlang der Küstenstraße zu unternehmen. Die Küstenstraße ist in einem guten Zustand. Allerdings ist die Streckenführung vor allem im Süden derart abenteuerlich und unübersichtlich, dass einem gelegentlich die Haare zu Berge stehen und lebhafte Erinnerungen an Achterbahnfahrten hervorgerufen werden. Das Getriebe eines Fahrzeugs übersteht bei täglichen Fahrten zwischen Bang Bao und dem White-Sand-Beach maximal ein Jahr, manchmal auch weniger.

Eine Besichtigung der Wasserfälle (kostenpflichtig, 400 THB pro Person) lohnt sich in der Trockenzeit nicht; sie führen dann gar kein oder nur wenig Wasser. Die Kletterei durch den Dschungel über Stock und Stein bei 40 Grad Hitze und 95% Luftfeuchtigkeit setzt eine sehr gute Kondition voraus. Es ist ratsam, sich Getränke mitzunehmen. Der Klong Plu Wasserfall bildet einen kleinen Fluss. Hierin tummeln sich viele große und kleine Welse und andere Fische. Die nicht zahmen Fische warten auf Futter und fressen nach einer Weile aus der Hand.

Treckingtouren werden in verschiedenen Schwierigkeitsstufen angeboten. Selbst die einfachste Tour setzt voraus, dass sie gesundheitlich belastbar sind.

Die Menschen auf Koh Chang sind höflich, freundlich, ausgelassen und ständig zum Lachen oder Kichern aufgelegt. Bettelei ist uns nicht begegnet. Natürlich ist es dort wie andernorts: Wie ich in den Wald rufe, so schallt es heraus.

Die beste Jahreszeit  für eine Reise nach Koh Chang ist die Trockenzeit von Ende Oktober bis etwa Anfang April. Das gilt auch für Koh Mak. Außerhalb dieser Zeitspanne ist alles noch viel ruhiger, beschaulicher, billiger und... feuchter. Während der Regenzeit ist täglich mit einem oder mehreren heftigen Schauern zu rechnen, die meist schnell von Sonnenschein abgelöst werden. Die Luftfeuchtigkeit ist dann entsprechend hoch.

Es ist heiß auf Koh Chang. Wir hatten im März und April täglich Temperaturen um die 35 Grad. Die Luftfeuchtigkeit ist an der Küste aber erträglich.

Wilde Tiere gibt es selbstverständlich, wenn man wenige Meter neben einem Dschungel wohnt. Eines Tages wurde eine Giftschlange von unserem Handtuchboy davongetragen. Die wilden Affen sehen zwar für uns lustig aus. Sie sind aber unberechenbar und können sehr gefährlich sein.

Jedes Jahr im Frühjahr  begehen die Thailänder das Neujahrsfest (Songkran). (2008 ist in Thailand das Jahr 2551.) Sitte ist, sich eine weiße Creme ins Gesicht zu schmieren und jeden Menschen mit Wasser vollzuschütten. Man hat keine Hemmungen, Passanten mit Eimern voll Wasser zu begießen. Das gilt für Einheimische und Touristen. Angelika und ich waren innerhalb einiger Sekunden bis auf die Haut nass. Auch werden ganze Eimerladungen in vorbeifahrende Autos geschüttet, wenn der Fahrer unvorsichtigerweise die Fenster nicht geschlossen haben sollte. An der Straße stehen Tankfahrzeuge bereit, um den enormen Wasserbedarf der Bevölkerung zu befriedigen. Sie bleiben am besten an diesem Tag in Ihrem Hotel oder am Strand oder Sie verpacken ihre Habseligkeiten wasserdicht. Sollten Sie die Idee haben, mit einem Taxi fahren zu wollen, dann bedenken Sie, dass es vermutlich keine geschlossenen Seitenwände hat. Erst mit Beginn der Regenzeit werden sie mit Planen zugehängt. Regulär gehen die Feierlichkeiten über drei Tage. Auf Koh Chang ebben sie aber schon am nächsten Tag deutlich ab.

Es bietet sich an, von Koh Chang Ausflüge auf benachbarte Inseln zu machen. Wir hatten 2003 am Strand einen Tagesausflug mit dem "Island Hopper" auf die Insel Koh Mak gebucht. Mit dem Kleinbus ging es hinunter nach Bang Bao, einem auf Stelzen erbauten Fischerdorf. Von dort trug uns ein Boot von Mr. Graham in zwei Stunden durch die herrliche Insellandschaft an Koh Wai (hier steigen die Schnorchler aus) vorbei bis nach Koh Mak. Da es auf Koh Mak damals im Norden keine richtige Anlegestelle gab, hatte man beim Aussteigen grundsätzlich mit nassen Füßen zu rechnen. Das war 2003 so. Heute, 2009, sieht die Situation so aus, dass Mr. Graham die Schifffahrt nicht mehr betreibt. Der führende Anbieter für den Transfer zu den Inseln ist kohchangboat.com. Nehmen Sie ein Schnellboot, das nur unwesentlich mehr kostet und nur ein Drittel der Transferzeit beansprucht, sind Sie viel schneller am Ziel. Anbieter finden sich an den Stränden von Koh Chang in Mengen. Es gibt jetzt auch im Norden Koh Maks einen vernünftigen Pier in Höhe des Koh Mak-Resorts, an der die Boote anlegen können.

Schnorchelausflüge: Es gibt viele Anbieter, die mit Booten für ca. 900 THB ganztägige Schnorchelausflüge inklusive Imbiss und Trinkwasser anbieten. Man wird zu diversen kleineren, westlich von Koh Wai gelegenen Atollen gefahren, wo gut geschnorchelt werden kann. Man kommt sich gelegentlich vor, wie in "Nemos Reich": Unmengen bunter Fische, große und kleine, wunderschöne Korallen und andere Wasserpflanzen.
Ein Stop auf Koh Wai lohnt sich besonders wegen der Möglichkeit, eine Aufzuchtanlage für Meeresschildkröten zu besichtigen, von wo aus die Tiere, wenn sie groß sind, ausgesetzt werden. Zum Schnorcheln ist Koh Wai aber weniger attraktiv.

Einen Reisebericht über Koh Mak und Koh Kham gibt es hier: https://heinzalbers.org/reisebericht_kohmak.htm

 

Der Videoclip zeigt, wie romantisch der White-Sand-Beach noch im Jahre 2003 war.

Davon ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Die idyllischen Hütten in dem Film sind Vergangenheit.

Videoclip

Aufnahmen vom White-Sand-Beach aus dem Jahre 2003.

1:48 Minuten, 20.749 KB (ohne Ton).

Vielen Dank an Dani und Harald und Porn für die aktuellen Ergänzungen (Februar 2009).


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 Die Fotos von Thailand

Malaria?

© Heinz Albers