Gelsenkirchen

Gelsenkirchen Hbf und das Stellwerk Gf

Gelsenkirchen Hbf

Zwei von drei Bahnsteigen und das Fahrdienstleiterstellwerk "Gf" links im Hintergrund sind zu sehen.
Zusatz für Eisenbahner: 1984 wurde das neue SpDr S600-Stellwerk in Betrieb genommen.
Dadurch wurden Stellwerke entbehrlich: Go, Gm und Rob in GE-Rotthausen, sowie
in Wanne-Eickel die Abzweigstelle Pluto. (Pluto spielte in dem Roman
"Hundejahre" von Günter Grass eine wichtige Rolle.)
Und natürlich das - jetzt alte - Vierreihenstellwerk Gf im Westen des Bahnhofs. Das kannte ich sehr gut,
denn in ihm tat ich in den sechziger Jahren bis Ende 1967 Dienst.
Im Erd- und Kellergeschoss dirigierte Karl Stock die Basa und sorgte für den exakten Lauf der Uhren.
Nebenan war die Telegrafie (Hellschreiber und die Fernsprechvermittlung). Die beiden Etagen darüber waren der Stellwerkstechnik
und dem WC vorbehalten. Im obersten Geschoss, rundum verglast, hatte der Fahrdienstleiter mit seinem Team (Zugmelder, Weichenwärter, Zugansage) seinen Arbeitsplatz.

Die betrieblichen Unterlagen und das neue Bahnhofsbuch wurden von mir erstellt.
Für diesen Auftrag wurde ich vom 01.10.1983 bis zum 20.08.1984 zum Bf Gelsenkirchen Hbf abgeordnet. Ich sah also nach 16-jähriger Abwesenheit die "alte Heimat" wieder.
Nach erfolgreicher Beendigung meiner Arbeit und der Inbetriebnahme des neuen Stellwerks "Gf" war es meine
Aufgabe, den Fahrdienstleiter Rotthausen vom Dienst zu befreien, die schriftlichen Unterlagen
zu kassieren und das Stellwerk Rob für alle Zeit zu verschließen.
Am nächsten Tag nahm ich meinen Dienst im Bf Essen Hbf auf. Ab 1985 war ich bis zur Pensionierung im Bf Dortmund Hbf.

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© Heinz Albers


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