Reisen in die Türkei


Wir haben die Menschen in der Türkei während unserer vielen Reisen stets als außergewöhnlich freundlich, liebenswert und hilfsbereit kennengelernt. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Auch in Zukunft wird diese angenehme Charaktereigenschaft Merkmal vieler dieser Menschen sein, wenn auch die Politik zwischen Orient und Okzident gelegentlich mit Irritationen behaftet ist.
Wenn man in einem Lande zu Gast ist, hält man sich - so gebietet es der Anstand - mit Kritik und Besserwisserei tunlichst zurück.
Wir Deutschen haben selber genug Probleme in unserem Land.



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Eventuelle Risiken hinsichtlich einer Reise in die Türkei sind in der Website des
Auswärtigen Amtes aufgeführt.


Gedankenwechsel.

Der Schriftsteller Peter Bamm hat diese nette Geschichte 1955 geschrieben:


"Ein Fremder ist für einen rechtläubigen Moslem eine Gabe Allahs. Offenbar hat dieser Mensch Geld; aber statt dass er sich, um sich Allahs Güte würdig zu erweisen, vor sein Haus in die Sonne setzt oder sich eine zweite Nebenfrau nimmt, was doch auch schon genug Ärger macht, reist dieser Mensch umher.

Die Rechtgläubigen ziehen daraus den vernünftigen Schluss, dass Allah diesem Menschen den Sinn verwirrt hat.

Ist der Fremde geizig, so werden die Kinder Allahs böse, aber keineswegs, weil sie habgierig, sondern weil sie fromm sind. Hat der Fremde hingegen mit dem Bakschisch eine leichte Hand, ist Allahs Weisheit Genüge getan, und der Fremdling wandelt auf einem Blumenteppich orientalischer Liebenswürdigkeit durch das Land."

Das Zitat von Peter Bamm habe ich dem Buch "Frühe Stätten der Christenheit"  (Kapitel "Groß ist die Diana der Epheser") entnommen.
© Kösel-Verlag, München.
ISBN 978-3-4661-0005-7

Zur Website "Türkei" mit zahlreichen Aufsätzen und 1200 Fotos.
 

Für weitere Informationen:
Mein ultimativer Reiseführer ist das Dumont Reise-Handbuch
"Türkei Westtürkei und Zentralanatolien".
520 Seiten, separate Reisekarte, 24,99 €;
ISBN 978-3-7701-7794-3